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Kopfhaut
Kopfhautjucken
Juckreiz der Kopfhaut kann unterschiedliche Ursachen haben. Oft ist er die Folge einer Reizung durch Shampoos, Stylingprodukte, heißes Wasser oder heißes Fönen. Auch auf Austrocknung reagiert die Kopfhaut oft mit Juckreiz. Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Hautinfektionen können das Kopfjucken hervorrufen. In Verbindung mit gelblichen, fettig erscheinenden Kopfschuppen ist er ein Symptom einer seborrhoischen Kopfhautdermatitis, die sich meist mit einem guten Antischuppen-Shampoo beseitigen lässt. Auch bei Erkrankungen wie dem Diabetes tritt Kopfhautjucken manchmal auf. Pflegende Zusätze in milden Shampoos können das Problem lindern.
Fettige Kopfhaut
Die Talgbildung auf der Kopfhaut lässt sich fast gar nicht beeinflussen. Bei fettiger Kopfhaut hilft häufiges Waschen mit einem milden Shampoo.
Trockene Kopfhaut
Oft kann schon selteneres Waschen, kühleres Wasser, ein milderes Shampoo oder gründlicheres Ausspülen des gewohnten Shampoos das Problem beheben. Auch Fönen und Styling sind leicht beeinflussbare Ursachen.
Kopfschuppen
Es gibt verschiedene Formen von Kopfschuppen. Am weitesten verbreitet sind die die sog. fettigen Kopfschuppen bei seborrhoischer Kopfhautdermatitis. Pilzorganismen (Malassezia furfur) auf der Haut, die normalerweise völlig harmlos sind, können unter noch nicht vollständig erforschten Umständen aggressiv werden und die Kopfhaut so stören, dass sie neue Hautzellen im Übermaß bildet und vorzeitig abstößt. Die meisten Antischuppen-Shampoos eliminieren diese Pilzorganismen und sorgen dadurch für eine Normalisierung der Kopfhaut. Es dauert üblicherweise 2-3 Wochen, bis die Schuppenbildung zurückgeht. Bei manchen Menschen treten die Kopfschuppen wiederholt auf. Sie können milde Antischuppen-Shampoos auch langfristig verwenden. Wirkt ein Antischuppen-Shampoo nicht, können unter Umständen andere Ursachen vorliegen, oder ein stärkeres Arzneipräparat wird benötigt. Trockene Kopfschuppen, die sich nicht durch Antischuppen-Shampoos beseitigen lassen, lassen sich manchmal mit milden Shampoos für trockene Kopfhaut in den Griff bekommen. Selten kann auch eine Hauterkrankung wie Schuppenflechte oder Neurodermitis oder eine allgemeine Erkrankung wie Diabetes die Ursache für Kopfschuppen sein. Hier sollte neben der Behandlung dieser Erkrankung therapiebegleitend ein entsprechendes mildes und pflegendes Shampoo verwendet werden.


