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Sebapharma GmbH & Co. KG

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Haare

dünnes, feines Haar
Die Dicke des Haares ist genetisch festgelegt. Feines Haar zeigt beim Frisieren wenig "Stehvermögen" und schmiegt sich meist glatt und eng an die Kopfhaut.

Mit Kosmetik und Styling kann man allerdings dünnem Haar mehr Fülle verleihen. Allerdings dürfen sie das Haar nicht schwer machen oder seine Struktur schädigen.

Feines Haar ist anfällig für Austrocknung und Strukturschäden und sollte mit besonders milden Shampoos gewaschen werden. Veränderungen an der Haarwurzel durch Mangelernährung, Krankheiten, Medikamente, Alter, Hormone u.a. können das Haarwachstum stören und im Extremfall dazu führen, dass nur noch zarter Flaum wächst.

 

dickes, störrisches Haar
Dickes Haar sieht gut frisiert prächtig aus, kann aber auch leicht zum Struwwelpeterschopf missraten. Auch diese Haarform kann durch richtige Pflege und Styling "gebändigt" werden.

Conditioner im Shampoo machen das Haar weicher und glätten seine Oberfläche, so dass es sich leichter frisieren lässt. Austrocknung sollte durch besonders milde Shampoo vermieden werden, weil die aufgeraute Oberfläche des trockenen Haares die Probleme verstärkt.

 

Haarwirbel
Selbst sonst völlig glattes Haar zeigt oft an einigen Stellen Wirbel durch lokale Abweichungen in der im Erbgut festgelegten Form des Harrquerschnittes. Mit einem passenden Haarschnitt und zusätzlichem Styling lassen sich diese Wirbel gut in die gesamte Frisur einpassen.

 

Spliss und Haarbruch
Wird die äußere Haarschicht (Cuticula) durch mechanische Einflüsse aufgerissen, fasert der darunter liegende Cortex auf. Da die Belastung an den Haarspitzen am größten und das Haarmaterial durch langes Einwirken von Umwelteinflüsse am stärksten angegriffen ist, sind sie am anfälligsten für diese Schäden. Das Auffasern oder Spleißen  der Haarenden kann sich den Haarschaft entlang fortsetzen. Sehr starke strukturelle Belastungen lassen das Haar vollständig abbrechen. Das Bruchende ist dann besonders anfällig für Spliss. Austrocknung, Sonne und Solarium, nicht ausgewaschene Stylingprodukte im Haar über Nacht, Färben, Bleichen, Dauerwellen, aggressive Shampoos, Rubbeln beim Abtrocknen, heißes Fönen, heiße Lockenstäbe, scharfkantige Kämme oder Haarspangen oder nervöses Ziehen und Zwirbeln der Haare können die Ursachen für Spliss und Haarbruch sein.

Milde und pflegende  Shampoos mit einem pH-Wert 5,5 und Schutzwirkstoffen können die Belastbarkeit des Haares steigern und geschädigtes Haar vorübergehend glätten. Häufen sich aber die Schäden, hilft nur ein neuer Haarschnitt.

 

Strähniges Haar
Zu viel hauteigener Talg oder Stylingwirkstoffe können das Haar beschweren, verkleben und strähnig machen. Bei fettigem Haar hilft nur häufiges Waschen mit einem möglichst mildem Shampoo.

Stark entfettende Shampoos greifen die Haarstruktur an und können die Kopfhaut reizen. Trotz aller Werbeversprechen können Shampoowirkstoffe die Talgproduktion in der Kopfhaut nicht wirksam vermindern. Auch Haarwässer sind nur eingeschränkt wirksam und können aufgrund ihres Alkoholgehaltes die Kopfhaut reizen. Zur Strähnigkeit neigendes Haar braucht Shampoos mit wenig Conditionern.

 

Stumpfes, glanzloses Haar
Austrocknung und Quellung sowie Strukturschäden rauen die Hautoberfläche auf. Statt glatt anliegender "Dachziegel" spreizen sich die Schüppchen der Haarcuticula ab, wie bei einem Tannenzapfen an trockenen Tagen. Das Licht wird nicht mehr gleichmäßig reflektiert, sondern gestreut. Dadurch verliert das Haar seinen Glanz, erscheint stumpf. Die abstehenden Schüppchen leisten auch beim Kämmen Widerstand und erhöhen das Risiko für Strukturschäden. Schadstoffe können leichter ins Haarinnere eindringen, Wasser kann leichter austreten und die Austrocknung verstärken.

Abhilfe schafft schonendes Haarewaschen mit einem milden, feuchtigkeitsspendenden Shampoo bei niedrigen Wassertemperaturen ohne Trockenrubbeln und heißes Fönen der Haare.

 

Haarausfall
Ein Verlust von 100 Haaren am Tag ist völlig normal. Beim Waschen sind es auch mal mehr, dafür am Tag danach wieder weniger. Nur wer über längere Zeit deutlich mehr als 100 Haare verliert, muss sich darüber Sorgen machen.

Mit Fieber verbundene Infektionskrankheiten können ebenso wie manche Medikamente vorübergehend zu Haarverlust führen.

Kopfhautverletzungen können je nach Tiefe auch zum bleibendem Haarverlust an der betroffenen führen.

Während der Schwangerschaft wachsen den Frauen hormonbedingt sehr viel mehr Haare, die aber nach der Geburt und der Normalisierung des Hormonspiegels nach und nach wieder ausfallen. Selbst Neugeborene mit dichtem Haarschopf verlieren ihn meist im ersten Lebensjahr wieder. Erst langsam wächst das Haar dann wieder nach.

Ein großer Anteil der Männer und auch viele Frauen im mittleren Lebensalter verlieren dadurch Haare, dass die Haarwurzeln durch Einwirkung des männlichen Hormons Testosteron in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Sie bilden immer dünnere und kürzere Haare, bis  schließlich die Haarproduktion völlig aufhört. Die dann einsetzende Glatzenbildung gestaltet sich bei Männern mit Geheimratsecken und Tonsur ganz anders als bei Frauen, die eher eine gleichmäßige Ausdünnung der Haare überall auf dem Kopf erleiden. Der so genannte kreisrunde Haarausfall, der von kleinen, haarlosen Flecken bis hin zum völligen Verlust auch von Wimpern, Brauen und Körperbehaarung führen kann, ist der Medizin bis heute ein Rätsel.

Stress trägt zu seiner Verschlimmerung, vielleicht auch zur Entstehung bei.

Dermatologen können mit bewährten Untersuchungsmethoden feststellen, ob und falls ja welche Art von Haarausfall vorliegt und in vielen Fällen eine wirksame Behandlung empfehlen.

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