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Hautreinigung bei Akne
Herkömmliche Seife ist für Aknehaut nicht geeignet. Sie lässt die Haut quellen und behindert dadurch den Reinigungsvorgang. Dies begünstigt die Entstehung von Komedonen. Mit ihrem pH-Wert von 8-12 zerstört Seife außerdem den Säureschutzmantel der Haut, so dass sich die Aknebakterien stark vermehren und so die Bildung entzündlicher Läsionen gefördert wird.
Seifenfreie Reinigungsmittel mit einem an den Säureschutzmantel der Haut angepassten sauren pH-Wert von 5,5 reinigen bei entsprechender Tensidzusammensetzung hautschonend und hemmen durch die Förderung des natürlichen Säureschutzmantels Aknebakterien, so dass Pickel und Mitesser nachweisbar abnehmen. Bei vermehrtem Auftreten von entzündeten Pickeln - ein Anzeichen von hoher Aktivität der Aknebakterien - kann ein Reinigungsmittel mit antibakteriellen Zusatzstoffen oder kationischen Tensiden mit antibakterieller Wirkungskomponente wie z.B. Montaline C40 eingesetzt werden. Bei solchen Präparaten kann ein dem Säureschutzmantel angepasster pH-Wert die Wiederbesiedlung der Haut durch Propionibacterium acnes hemmen.
"Viel hilft viel" ist bei der Reinigung der Haut bei Akne ein verbreiteter Trugschluss: Es genügt völlig, die Haut morgens und abends gründlich zu waschen. Mehr kann die Haut austrocknen und reizen, sie wird davon rau und schuppt sich. Irritationen verstärken außerdem die Verhornungsstörungen und können so die Akne verschlimmern.Sinnvoll ist allerdings die Nachreinigung fettiger Haut und der besonders stark von Mitessern und Pickeln betroffenen Partien mit einem alkoholhaltigen Gesichtswasser. Um Austrocknung und Reizung der Haut zu vermeiden, sind hydratisierende und hautberuhigende Zusatzstoffe wie z.B. Seidenhydrolysat, Gurkenextrakt, Bisabolol oder Hamamelis sinnvoll.


