Hautwissen Februar 2017

Antwort

Im Winter geht die sogenannte „Lichtschwiele“, die durch UV entstandene dickere Hornschicht, verloren, die Haut wird somit dünner und damit auch empfindlicher. Bei Temperaturen unter 7 Grad kann sich der natürliche Talg nicht mehr auf der Haut verteilen, wodurch der Schutz durch Hautfett abnimmt. Trockene Heizungsluft und schlecht gelüftete Räume beanspruchen die Haut zusätzlich. Vor Austrocknung, Hautreizungen und schädlichen Umwelteinflüssen schützt unser intakter Hautschutzmantel. Daher sind besonders im Winter Pflegeprodukte mit dem pH-Wert 5,5 der gesunden Haut wichtig. Diese fördern den Hautschutzmantel statt ihn zu zerstören, wie herkömmliche Seifen mit einem pH-Wert von ca. 8 – 12. Eine auf den pH-Wert 5,5 abgestimmte Pflege verbessert die verminderte Barrierefunktion und spendet Feuchtigkeit, um die trockene Haut im Winter optimal zu versorgen. Je trockener die Haut ist, desto notwendiger ist die tägliche Pflege. Wann immer sie spannt, sich rau anfühlt oder sogar schuppt, ist Eincremen erforderlich – vor allem nach der Reinigung. Für besonders empfindliche, trockene Haut gibt es von sebamed die Serie Trockene Haut, mit Produkten vom Dusch-Öl bis zur Haarreinigung. Darüber hinaus kann es helfen, nicht zu oft, zu lang, zu heiß duschen, da hierbei die wichtigen Bestandteile des Hydrolipidsystems aus der Haut herausgelöst werden. Reinigungsprodukte sollten sparsam dosiert werden und nur in „Problemzonen“ wie Gesicht, Hände, Achseln, Po, Hautfalten, Füße und stark verschmutzte Hautbereiche angewendet werden.