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Der pH-Wert der Haut

Was heißt eigentlich "pH-Wert"?

Schon seit Jahren ist die Bezeichnung "pH-Wert" in aller Munde. Kaum jemand, der diesen Begriff nicht schon gehört oder auf Cremetöpfchen und Shampootube gelesen hat.

Doch wer weiß eigentlich, was sich hinter diesem Kürzel verbirgt?

"pH" - das ist die Abkürzung für den lateinischen Begriff "potentia hydrogenii" und heißt übersetzt "Wasserstoffionenkonzentration".

Der pH-Wert dient dazu, Säuren und Laugen voneinander zu unterscheiden und in Stärke zu kennzeichnen. Denn alles, was Wasser enthält, hat auch einen pH-Wert, der mittels elektrischer Meßgeräte oder aber den sogenannten Indikatoren, wie z. B. Lackmus festgestellt wird. Die Skala reicht dabei von pH 0 bis pH 14, wobei der Mittelwert von pH 7 als neutral bezeichnet wird. Wasser hat diesen Neutralwert von pH 7. Alkalische Seifenlösungen, sprich Laugen, haben einen pH-Wert größer als 7. Demgegenüber rangieren saure Lösungen, so beispielsweise Essigsäure, Milchsäure und Kohlensäure, auf dieser Skala zwischen 0 und 7.

 

Säureschutzmantel

Auch unserer Haut kann man einen pH-Wert zuordnen.

Denn: Der Hydrolipidfilm auf der Hautoberfläche enthält Wasser. Bereits seit rund hundert Jahren ist bekannt, dass die Haut leicht sauer ist. Moderne Meßmethoden ergaben einen durchschnittlichen pH-Wert von 5,5, der durch körpereigene saure Substanzen in Schweiß, Talg und Hornzellen zustande kommt. Die Bedeutung dieser sauren Eigenschaft der Hautoberfläche drückt sich im sogenannten "Säureschutzmantel" aus.

Seine Aufgabe: schädliche Mikroorganismen sowie negative Umwelteinflüsse abzuwehren und dadurch die Haut vor Infektionen, Reizung, Allergie und Austrocknung zu schützen. Außerdem vermittelt ein intakter Säuremantel einen natürlichen Deo-Effekt: Die bakterielle Zersetzung von Schweißbestandteilen, durch die der Körpergeruch entsteht, wird niedrig gehalten.

Das oberste Gebot heißt darum: alles zu tun, um den Säureschutzmantel nicht anzugreifen. So sollte man beispielsweise auf die Körperreinigung mit "normaler" Seife verzichten, denn die Seifenlauge mit einem pH-Wert von 8-12 zerstört den Säureschutzmantel. Schaden nehmen kann der Säureschutzmantel aber auch durch das Waschen mit "pH-neutralen" Reinigungsprodukten, deren pH-Wert 7 von dem der Haut mit 5,5 deutlich abweicht. Und schließlich sollte man jeden Kontakt mit Laugen bei der Arbeit meiden.

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