Abfallvermeidung und Recycling

Um dem immer größer werdenden Müllberg auf unserem Planeten Herr zu werden, gibt es zwei Ansätze: Zum einen muss von vornherein bei Produktion und Herstellung darauf geachtet werden, dass so wenig Müll wie möglich produziert wird. Zum anderen müssen die Abfälle, die sich nicht vermeiden lassen, in den natürlichen Kreislauf durch biologische Abbaubarkeit oder Recycling der Rohstoffe wieder zugeführt werden. Nachhaltigkeit bedeutet Abfälle vermeiden und Ressourcen schonen. So können Menschen und Umwelt langfristig geschützt werden.

Reduzierung von Abfall

Nur das Einsparen von Ressourcen mithilfe von modernen Produktionstechnologien sowie Auswahl und Einsatz von alternativem, umweltverträglichem Verpackungsmaterial garantiert eine allmähliche Minimierung des Müllaufkommens. Dieser immer größer werdenden Herausforderung stellt sich Sebapharma in ganz besonderer Weise.

Kunststoffreduzierung und Gewichtseinsparung

Bereits im Jahre 2013 wurde bei Sebapharma auf die Herstellung ausgewählter Produktflakons umgestellt. Diese bestanden zu 70 % aus LDPE und zu 30 %  aus HDPE, einem Polyethylenkunststoff mit hoher Dichte. Mit dieser Maßnahme konnten eine Gewichtsreduktion erreicht und Materialeinsparung von rund 11,3 Tonnen pro Jahr erzielt werden. Eine weitere positive Folge durch die Einsparungen in der Logistik ist eine verbesserte CO2-Bilanz.

 

2017 konnte das Unternehmen mit nachhaltigen Fortschritten bei der Reduzierung von Verpackungsplastik aufwarten. Durch die Optimierung von Tiegel und Flakons wurde der Kunststoffanteil noch einmal um weitere 13,8 Tonnen pro Jahr gesenkt.

 

Rückführung durch biologische Abbaubarkeit und Recycling

Grundsätzlich gilt: Alle sebamed Verpackungen sind nahezu zu 100% recycelfähig?. Papier- und Kunststoffverpackungen bekommen einen Recyclingcode, der Recycling-Unternehmen und Verbrauchern hilft, die Verpackungen sachgerecht der Wiederverwertung zuzuführen.

Die erste nachhaltige Tube: sebamed Pflege-Dusche

Im Oktober 2019 kommt erstmalig ein sebamed-Produkt in einer nachhaltigen Tube auf den Markt: die sebamed Pflege-Dusche. Das Tubenmaterial besteht aus nachwachsenden Rohstoffen. Außerdem ist es gelungen, das Tubengewicht um bis zu 20% zu reduzieren: Ein weiterer wichtiger Beitrag zur Reduzierung des Kunststoffanteils in den Verpackungen, der sich durch das eingesparte Transportgewicht auch wieder positiv in der CO2-Bilanz niederschlägt.

Einsatz von Rezyklaten

Derzeit befasst sich Sebapharma eingehend mit den verschiedensten Möglichkeiten, künftig Rezyklate in ihren Verpackungen einzusetzen. Rezyklate sind Produkte oder Verpackungen, die aus recyceltem Material hergestellt wurden.

Biologische Abbaubarkeit der Inhaltsstoffe

Bei Sebapharma arbeitet man aber nicht nur an der kontinuierlichen Optimierung bei der Materialreduzierung und der natürlichen Abbaubarkeit der Verpackungen, sondern auch an der biologischen Abbaubarkeit der Inhaltsstoffe. So verzichtet das Unternehmen auf den Einsatz von Mikroplastik.

 

Neben Abfallvermeidung und Recycling setzt Sebapharma auch auf CO2-Reduzierung. Lesen Sie hier, wie es dem Bopparder Unternehmen gelingt, seinen CO2-Fußabdruck so klein wie möglich zu halten.]