sebamed und Verpackungen

Höchste Produktqualität, maximale Sicherheitsstandards und moderne, ästhetische Verpackungen sind die klassischen Ansprüche an kosmetische Produkte. Doch mittlerweile setzt sich der Nachhaltigkeitsgedanke immer mehr durch und die Verbraucher bevorzugen Produkte, deren Verpackungen die Umwelt nicht belasten. Unterstützung finden sie beim Gesetzgeber, der mit seiner Agenda 2030 Maßstäbe setzt und die Schonung von Ressourcen und Umwelt fordert.

Vermeidung von Verpackungsabfällen

Den Nachhaltigkeitsaspekten kommt in der gesamten Wertschöpfungskette eine immer größere und entscheidendere Bedeutung zu. Eine Herausforderung, die der Sebapharma GmbH & Co. KG nicht neu ist, weil sie sich ihr seit ihrer Gründung verschrieben hat. Bei der Auswahl des Verpackungsmaterials achtet das Bopparder Unternehmen von Beginn an auf

 

  • Reduzierung von Gewichts- und Verpackungsmaterial
  • Papierverpackung aus nachhaltiger Forstwirtschaft
  • biologische Abbaubarkeit der Verpackungsmaterialien
  • Recyclingfähigkeit der Verpackungskomponenten

 

Zusätzlich sucht der Hautspezialist kontinuierlich und konsequent nach neuen Einsparungspotenzialen zur Verringerung der Müllmengen und ressourcensparenden sowie umweltschonenden Verpackungslösungen.

Reduzierung von Verpackungsgewichten

Selbstverständlich sind alle sebamed Verpackungen recycelbar. Auf jeder Verpackung findet sich ein Recyclingcode, mit dessen Hilfe sie einer sachgerechten Wiederverwertung zugeführt werden kann. Außerdem konnte Sebapharma in den vergangenen fünf Jahren den Kunststoffanteil ihrer Verpackungen signifikant verringern.

25 Tonnen Kunststoff im Verpackungsmaterial pro Jahr gespart

Bereits 2013 wurden ausgewählte Produktflakons aus 70 % LDPE und 30 % HDPE – einem Polyethylenkunststoff mit hoher Dichte – durch ein leichteres Material ersetzt. Dadurch konnte eine Materialeinsparung mit einer Gewichtsreduktion von rund 11,3 Tonnen pro Jahr erzielt werden. Ein Erfolg, der sich auch in einer verbesserten CO2-Bilanz in der Logistik niederschlägt.

 

Durch eine weitere Optimierung von Tiegeln und Flakons wurde der Kunststoffanteil im Jahr 2017 noch einmal um zusätzliche 13,8 Tonnen pro Jahr gesenkt.

Einsatz von Recyclingmaterial

Sebapharma forscht auch in die Richtung, zukünftig Rezyklate in den Verpackungen einzusetzen. Rezyklate sind in diesem Fall Verpackungen, die aus bereits recycelten Materialien hergestellt werden. Es geht also um die Wiederverwendung von recycelten Abfallprodukten.

 

Dies ist ein hochsensibler Bereich in der Kosmetikindustrie, weil die Rezyklate Produkte verpacken sollen, die direkt mit der menschlichen Haut in Berührung kommen und damit besonderen Reinheitsansprüchen genügen müssen. Die Vereinbarkeit von Sicherheits- und Qualitätskriterien medizinischer Haut- und Körperpflegeprodukte müssen mit recycelten Materialien sowie alternativen, nachhaltigen Verpackungen vereinbar sein. Denn die Sicherheit des Verbrauchers steht für Sebapharma an höchster Stelle.

 

Mit Nachhaltigkeit in die Zukunft

Ziel des Unternehmens ist es, auch weiterhin nicht nur ständig neue optimierte Verpackungslösungen und umweltschonende Alternativen zu suchen, sondern alle relevanten und strategisch notwendigen Maßnahmen im Produktionsprozess so zu optimieren, dass Verpackungen, Energie- und Ressourceneinsatz sowie CO2-Emission langfristig sinnvoll reduziert werden.

 

Welche Unternehmensphilosophie hinter dem Umwelt-Engagement des Hautspezialisten steckt, erfahren Sie in dem Beitrag „Nachhaltigkeit in der Sebapharma GmbH & Co. KG“.

 

Lesen Sie in dem Beitrag „Energie und Wasser – wertvolle Ressourcen“, wie umweltschonend sebamed Produkte hergestellt werden.